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Vollwertige Ernährung ist keine karge
Körnerkost, wie man im ersten Moment annehmen könnte. Sie ist eine sehr
schmackhafte Küche, die immer mehr Anhänger findet. Die Vollwertige
Ernährung bietet eine Fülle von Möglichkeiten, alles was Feld und
Garten zu bieten haben, zu leckeren und gesunden Gerichten zu verarbeiten.
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Folgende Grundsätze sind
bei der Vollwertigen Ernährung zu beachten
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Der
Energiegehalt der Nahrung soll den individuellen
Energiebedürfnissen des Organismus angepasst sein. |
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Die
Ernährung sollte alle lebensnotwendigen (essentiellen)
Nährstoffe in ausreichender Menge enthalten und den
Nährstoffbedarf decken. |
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Es gibt
keine Ge- oder Verbote, sondern Empfehlungen, bestimmte Produkte
zu bevorzugen und andere eher zu meiden. |
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Die
Vollwertige Ernährung kann sowohl mit Fleisch als auch
vegetarisch (ohne Fleisch) praktiziert werden |
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Sie
besteht zum Großteil aus pflanzlichen Lebensmitteln wie z.B.
Brot, Getreideprodukten, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Gemüse und
Obst. |
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Abwechselungsreich,
vielseitig und ausgewogen sollte die Vollwertige Küche sein,
damit die Zufuhr aller notwendiger Substanzen gewährleistet ist. |
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Verwendet
werden sollen nur qualitativ hochwertige Lebensmittel, möglichst
in frischer bzw. tiefgekühlter Form. |
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10 Regeln nach den Richtlinien der DGE
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1. Vielseitig essen
Genießen Sie die
Vielfalt. Es gibt keine "gesunde", "ungesunde" oder
gar "verbotene" Lebensmittel. Auf die Menge, Auswahl und
Kombination kommt es an.
2. Getreideprodukte - mehrmals am
Tag
und reichlich Kartoffeln,Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am
besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich
Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und sekundäre
Pflanzenstoffe.
3. Gemüse und Obst - Nimm
"5" am Tag ...
Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am
Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart, oder auch als Saft - idealerweise
zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit: Damit werden Sie
reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und
sekundären Pflanzenstoffen (z.B. Carotinoide, Flavonoide) versorgt. Das
Beste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können.
4. Täglich Milch und
Milchprodukte, einmal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier
in Maßen
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B.
Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch
ist wegen des hohen Beitrags an verfügbarem Eisen und an den Vitaminen
B1, B6, und B12 vorteilhaft. Mengen von 300 - 600g Fleisch und Wurst pro
Woche reichen hierfür aus. Bevorzugen Sie die fettarmen Produkte, vor
allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.
5. Wenig Fett
und fettreiche
Lebensmittel Fettreiche Speisen schmecken zumeist besonders gut. Zuviel
Nahrungsfett macht allerdings fett und fördert langfristig die Entstehung
von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Halten Sie darum das
Nahrungsfett in Grenzen. 70 - 90g Fett, möglichst pflanzlicher Herkunft,
am Tag. D.h. ein gutes drittel weniger als bisher, liefern ausreichend
lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren und fettlösliche Vitamine und
runden den Geschmack der Speisen ab. Achten Sie auf das unsichtbare Fett
in manchen Fleischerzeugnissen und Süßwaren, in Milchprodukten und in
Gebäck.
6. Zucker und Salz in Maßen
Genießen Sie Zucker und mit Zuckerzusatz hergestellte Lebensmittel bzw.
Getränke nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und
Gewürzen und wenig mit Salz. Verwenden Sie auf jeden Fall jodiertes
Speisesalz.
7. Reichlich Flüssigkeit
Wasser
ist absolut lebensnotwendig. Trinken Sie rund 11/2 Liter Flüssigkeit
jeden Tag. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und dann in
kleinen Mengen konsumiert werden (bei Männern z.B. 0,5l Bier oder 0,25l
Wein oder 0,06l Branntwein pro Tag, bei Frauen die Hälfte davon. Dies
entspricht etwa 20g bzw. 25ml reinem Alkohol).
8. Schmackhaft und schonend
zubereiten
Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen
Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett - das
erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert
die Bildung schädlicher Verbindungen.
9. Nehmen Sie sich Zeit, genießen
Sie Ihr Essen
Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Auch das Auge isst
mit. Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das macht Spaß, regt an, vielseitig
zuzugreifen und fördert das Sättigungsempfinden.
10. Achten Sie auf Ihr Gewicht und
bleiben Sie in Bewegung
Mit dem richtigen Gewicht fühlen Sie sich wohl
und mit reichlich Bewegung bleibt Sie in Schwung - Tun Sie etwas für
Fitness, Wohlbefinden und Ihre Figur!
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Die Ernährungspyramide
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Die Ernährungspyramide zeigt, daß die
Verzehrsmengen aus jeder einzelnen Lebensmittelgruppe stimmen sollte. Jede
Gruppe enthält bestimmte lebensnotwendige Inhaltsstoffe in
unterschiedlicher Menge. So enthält z.B. die Gruppe 1 (Getreideprodukte,
Nudeln etc.) als Inhaltsstoffe hauptsächlich Kohlenhydrate.
Die einzelnen
Segmente der Ernährungspyramide sind unterschiedlich groß, was den
wünschenswerten Anteil in der täglichen Ernährung verdeutlichen soll.
Je größer ein Feld ist, desto größer soll der Anteil dieser
Lebensmittel im täglichen Speisenplan sein. Ferner wird das Verhältnis
der Lebensmittelgruppen untereinander deutlich.
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Quelle: AID, © Prof. Dr. phil. Michael Friedrich Vogt |
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Gruppe
1
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Getränke,
täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit (z.B. Mineralwasser,
ungesüßte Kräuter- und Früchtetees, Gemüsesäfte und verdünnte
Obstsäfte)
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Gruppe
2
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Getreide,
Getreideprodukte, Kartoffeln sollen die Basis der Ernährung sein
(Kohlenhydrate, Ballaststoffe, B-Vitamine, Eiweiß,
Mineralstoffe).
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Gruppe
3a
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Gemüse,
Hülsenfrüchte, Salat, Rohkost sollen reichlich dazu gegessen
werden (Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Kohlenhydrate,
sekundäre Pflanzenstoffe).
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Gruppe
3b
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Frisches
Obst sollte täglich verzehrt werden (Vitamine,
Mineralstoffe,Ballaststoffe, Kohlenhydrate, sekundäre
Pflanzenstoffe).
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Gruppe
4a
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Reichlich
fettarme Milch und fettarme Milchprodukte (Eiweiß,
Calcium,B-Vitamine).
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Gruppe
4b
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Sparsam
bei Fleisch, Wurst, Geflügel und Eiern, jedoch 1 - 2 mal pro Woche
Seefisch (Eiweiß, Jod, Vitamin D, Eisen).
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Gruppe
5
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Fette,
Öle und fettreiche Speisen in Maßen genießen (Fett, fettlösliche
Vitamine A, D, E, K, essentielle Fettsäuren).
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Gruppe
6
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Essen
sie selten Süßigkeiten. Benutzen Sie Zucker so sparsam wie ein
Gewürz und nicht als Hauptnahrungsmittel
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Verzehrsempfehlungen
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Wählen sie aus
den verschiedenen Lebensmittelgruppen die richtige Menge aus. Achten sie
auf Abwechslung und darauf, daß die Lebensmittel frisch sind.
Täglich: 5
Scheiben Vollkornbrot oder 3-4 Scheiben Vollkornbrot und 1 Müsli 1
Portion Vollkornreis oder Vollkornnudeln (roh ca. 80g, gekocht ca. 250g)
oder 1 Portion Kartoffeln (4-5 mittelgroße = ca. 250g, , häufig als
Pell- oder Salzkartoffeln).
Tipp: Probieren
Sie "neue" Getreidegerichte aus, z.B. mit Hirse, Grünkern,
Gerste oder Hafer.
Täglich:
Mindestens 1 Portion Gemüse (ca. 250g) davon die Hälfte als Rohkost bzw.
als Salat.
Tipp: Essen Sie
zum Brot immer etwas Frisches, z. B. Tomaten, Gurken, Radieschen oder
selbstgezogene Keimlinge.
Täglich:
2
Stücke/Portionen Obst (ca. 300g insgesamt), Auswahl abwechslungsreich und
je nach Saisonangebot.
Tipp: Frisches
Obst eignet sich sowohl als Zwischenmahlzeit, als auch als Dessert oder zu
einer Scheibe Brot.
Täglich: 1,5 -
2 Liter ungesüßt.
Tipp: Die
Trinkmenge sollte möglichst über den Tag verteilt getrunken werden. Wenn
Ihnen das schwerfällt, trinken Sie stündlich ein Glas (0,2 Liter). So
lässt sich die zugeführte Menge gut überblicken und Ihr Körper bekommt
die empfohlene Menge.
Täglich: 1
Glas Milch, Buttermilch, Molke, 1 Becher Joghurt, Dickmilch, Kefir (ca.
200g) oder 2 Scheiben Käse (ca.50g).
Tipp: Achten
Sie bei Milch- und Milchprodukten auf den Fettgehalt.
Täglich:
Maximal 40g Streich- und Kochfett 2 Esslöffel Butter oder
Pflanzenmargarine und 1 Esslöffel hochwertiges Pflanzenöl
(Sonnenblumenöl, Olivenöl).
Tipp: Achten
Sie bei der Fettauswahl auf die Qualität. Der Rest der Fettzufuhr erfolgt
als "verstecktes Fett" über die Lebensmittel.
Wöchentlich: 1-2
Portionen Seefisch (je 150g) 2-3 Portionen Fleisch (je max. 150g) 2-3
Portionen Wurst (je max. 50g) 1-2 Eier.
Tipp: Versuchen
Sie, bei den genannten Mengen zu bleiben. Wenn Sie mehr zu sich nehmen als
wünschenswert, reduzieren Sie dadurch die Menge pflanzlicher Lebensmittel
und Ihre Ernährung ist nicht mehr vollwertig. Wählen Sie aus den
verschiedenen Lebensmittelgruppen die richtige Menge aus. Achten Sie auf
Abwechslung und darauf, daß die Lebensmittel frisch sind.
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Lebensmittelauswahl
der vollwertigen Ernährung
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Welche Lebensmittel sind
im Rahmen der vollwertigen Ernährung geeignet und welche ungeeignet?
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Vollkornprodukte
sind besonders wertvoll
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geeignete
Lebensmittel
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weniger
geeignete Lebensmittel
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Brot
und Backwaren
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Vollkornbrot,
-toast, -brötchen, -zwieback, -gebäck, -kuchen, Pfannkuchen und
Backwaren aus Vollkornmehl
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Weißbrot,
helle Brötchen, normales Toast, Kuchen und Gebäck aus Weißmehl,
Mischbrot, Graubrot, Pfannkuchen aus Weißmehl
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Getreideprodukte
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Vollkorn-Getreideflocken,
Vollkornreis, Vollkornteigwaren, alle Getreidesorten wie Hirse, Grünkern,
Gerste, Dinkel, Hafer und Getreidegerichte (z.B. Bratlinge),
gekeimtes Getreide, Cornflakes und Frühstücksflocken aus
Vollkorngetreide
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Teigwaren
aus hellem Mehl, geschälter (weißer) Reis, Cornflakes und
Nicht-Vollkorn-Frühstücksflocken
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Knackig
frisch – Obst und Gemüse
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geeignete
Lebensmittel
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weniger
geeignete Lebensmittel
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Gemüse
und Obst
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Frischgemüse,
Frischobst, alle Sorten, naturreine Obst- und Gemüsesäfte,
milchsaures Gemüse wie Sauerkraut, Tiefkühlprodukte
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Gemüse-
und Obstkonserven, Tiefkühlfertiggerichte, Fruchtsaftgetränken
bzw. Nektare
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Kartoffeln
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Pell-
und Salzkartoffeln, selbstzubereiteter Kartoffelbrei aus frischen
Kartoffeln
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Pommes
frites, Kroketten, Chips, Instant-Kartoffelbrei, Klöße aus
Fertigmischung
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Hülsenfrüchte
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Gerichte
aus Hülsenfrüchten (Bohne, Erbsen, Linsen, Kichererbsen)
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Hülsenfrüchte
in Konserven
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Pflanzliche
Fette und Öle bevorzugen
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geeignete
Lebensmittel
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weniger
geeignete Lebensmittel
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Fette
und Öle
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ungehärtete
Pflanzenmargarine, Butter, kaltgepresste naturreine Pflanzenöle
(Sonnenblumenöl, Olivenöl, Distelöl, Rapsöl, Keimöle),
Butterschmalz, ungehärtetes Kokosfett, Nüsse in Maßen
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gehärtete
Pflanzenmargarine, gehärtetes Kokosfett, Plattenfette, Schmalz
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Milchprodukte als
Calciumlieferanten |
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geeignete
Lebensmittel
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weniger
geeignete Lebensmittel
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Milchprodukte
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Frischmilch,
H-Milch, Joghurt, Sahne, Sauerrahm, Quark, Kefir, Dickmilch, Käse,
v.a. aus Rohmilch
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fertige
Milchprodukte mit Fruchtzubereitungen, Sterilmilch, Kondensmilch,
Schmelzkäse, Käse mit Zusatzstoffen
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Fleisch,
Fisch und Eier
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geeignete
Lebensmittel
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weniger
geeignete Lebensmittel
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Fleisch,
Fisch und Eier
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mageres
Frischfleisch, Seefisch, Krabben, Eier (-speisen, z.B.
Vollkornpfannkuchen) magere Wurstsorten
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Fleischkonserven,
geräuchertes und gepökeltes Fleisch und Fleischwaren, Innereien,
fette Fleisch- und Wurstsorten, Fischkonserven
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Getränke
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geeignete
Lebensmittel
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weniger
geeignete Lebensmittel
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Getränke
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Trinkwasser,
Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, Fruchtsäfte, Gemüsesäfte,
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Limonade,
Cola-Getränke, Fruchtsaftgetränke, Fruchtnektare, Sportlergetränke,
Instant-Kakaogetränke, fertige Getränkemischungen (z.B. Eistee),
Alkoholika
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Kräuter
und Gewürze
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geeignete
Lebensmittel
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weniger
geeignete Lebensmittel
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Gewürze,
Kräuter und Salz
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jodiertes
und fluoriertes Speisesalz und Kräutersalz, Sojasauce, Gemüsewürze,
frische und getrocknete Kräuter, Gewürze
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Würzsaucen
mit Geschmacksverstärkern (z.B. Glutamat)
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Der Einstieg in die Vollwertige
Ernährung
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Aller Anfang ist schwer, auch der Einstieg
in die vollwertige Ernährung! Wer die liebgewonnenen Gewohnheiten
verläßt, braucht eine Weile, bis die neuen Gewohnheiten in Fleisch und
Blut übergegangen sind. Sinnvoll ist, die Ernährung Schritt für Schritt
umzustellen. Das ist leichter und vermeidet eventuelle
Unverträglichkeiten wie z.B. Blähungen, die durch den hohen Gehalt an
Ballaststoffen in der vollwertigen Ernährung entstehen können.
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Praktische Tips zur Vollwertigen
Ernährung
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1. Nicht nur dunkles Brot mit ganzen
Körnern ist Vollkornbrot. Auch hellere Brotsorten, die aus dem
feingemahlenen ganzen Korn gebacken wurden, sind Vollkornbrote. Sie sind
leichter bekömmlich.
2. Getreideflocken und Müsli sind
in feiner und besonders in gekochter Form besser verträglich.
3. Gegarte Getreidesorten wie
Hirse, Grünkern, Dinkel, Gerste oder Bulgur als Beilage sind eine leckere
Alternative zu Kartoffeln, Reis oder Nudeln.
4. Gemüse wird besser vertragen,
wenn es in wenig Gemüsebrühe zart gedünstet wird.
5. Rohkost ist bekömmlicher, wenn
sie fein geraspelt ist.
6. Rohes, püriertes Gemüse
verfeinert Saucen und Suppen und liefert eine Extraportion Vitamine.
7. Essen sie auch zum Brot immer
etwas frisches wie z.B. Tomaten, Radieschen, Paprika, Karotten oder
Gurkenscheiben.
8. 2 Liter Flüssigkeit pro Tag
sind eine ganze Menge! Damit es leichter fällt: jede Stunde ein Glas
trinken.
9. Nützen Sie die Obst- und
Gemüseangebote der Saison, so wird ihre Speisekarte abwechselungsreicher!
10. Auch Tiefkühlgemüse und
Tiefkühlobst (nicht zubereitet, sondern nur blanchiert) enthalten viele
Nährstoffe. Sie bieten eine Alternative zu Frischware, wenn die Zeit
einmal knapp ist.
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Ratschläge und Hilfen zur
Ernährungsumstellung |
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1.
Tragen Sie alle Nahrungsmittel in
das Ernährungsprotokoll ein und betrügen Sie sich nicht selbst.
Vergessen Sie nicht die beliebten kleinen Zwischenmahlzeiten in Form von
Schokolade etc. oder die anderen süßen Snacks.
2. Essen Sie in Ruhe, mit
ausreichend Zeit z.B. morgens das Frühstück. Diese Mahlzeit ist die
wichtigste für den ganzen Tag. Sie haben ca. 8 h (wenn’s doch nur so
viel wäre!) geschlafen und Ihr Körper wurde die ganze Zeit nicht mit
Nährstoffen versorgt. Aber ab jetzt soll der Organismus Leistung bringen
und dazu braucht er Energie in Form von Nahrung. Das Frühstück am Morgen
füllt Ihre Energiereserven auf und bildet die Grundlage für Ihren Tag.
Nehmen Sie sich auch im Laufe des Tages Zeit eine warme Mahlzeit zu
verzehren. Ob dies am Mittag oder am Abend geschieht, liegt bei Ihnen.
Lassen Sie sich dabei von nichts ablenken! Legen Sie die Zeitung aus der
Hand und versuchen Sie Ihre Gedanken vom Streß des Tages zu befreien.
Genießen Sie die Minuten und essen Sie bewußt und ohne Hast! Nutzen Sie
die Mahlzeit, um neue Energie zu tanken. Danach können Sie wieder
gelassener an Ihre Arbeit gehen.
Versuchen Sie z.B. das Abendessen wieder
als Gemeinschaftserlebnis in der Familie zu praktizieren! Sie sind Single?
Machen sie nicht den Fehler und setzen sich mit dem Essen vor Ihren
Fernseher und „schaufeln“ teilnahmslos Ihr Essen in sich rein! Essen
Sie wieder bewußt, denn so verspüren sie den natürlichen
Sättigungsmechanismus. Recht konstant nach etwa 15 Minuten stellt sich
das Sättigungsgefühl ein. Der „langsame Esser“ hat mit Sicherheit
seinen Bedarf an Nährstoffen gedeckt, der „schnelle Esser“ ist weit
über das Ziel hinausgeschossen.
Halten Sie sich an die Grundregel: „Genußvoll
und in Ruhe essen“, keine Ablenkung, keine Hetze, kein Fast Food, das
schnelle Essen nebenher ist nicht nur eine Unkultur, sondern auch im
weitesten Sinne gesundheitsschädlich.
3. Sie müssen nicht von heute auf
morgen all Ihre Ernährungsgewohnheiten ändern. Lassen sie sich bei der
Ernährungsumstellung Zeit! Gewöhnen sie sich langsam an den herzhafteren
Geschmack einer vollwertigen Ernährung. Sie müssen bei der vollwertigen
Ernährung auf nichts verzichten, nur das Maß ist ausschlaggebend.
Eigentlich soll es bei der Ernährungsumstellung überhaupt nicht zu dem
Gefühl kommen, auf etwas verzichten zu müssen. Sie ersetzen nur eine
schmackhafte Speise durch eine andere, nicht minder wohlschmeckend.
Doch
soll die Nahrungsaufnahme dem Stillen des Hungers dienen, nicht der
Lösung eines anderen Problems! Die Ernährungsumstellung wird einige Zeit
dauern, bis sie bei Ihnen in Fleisch und Blut übergegangen ist! Entdecken
Sie für sich als kleine Süßigkeit das Obst wieder neu! Was schmeckt
besser als ein frischer Apfel, eine Banane oder ein Pfirsich? Auf solche
Zwischenmahlzeiten oder Sacks nebenbei können Sie ohne Reue ständig
zurückgreifen.
Bedenken Sie mal, ob am Abend wirklich das dritte oder
vierte Bier immer noch genau so gut schmeckt wie das erste? Ein Glas Bier
als Genuß zum Abendessen, vor dem Fernseher oder während Sie ein Buch
lesen ist nichts gegen einzuwenden! Das gleiche gilt natürlich auch für
ein gepflegtes Glas Wein oder ähnliches, nur denken Sie an die Menge. Am
Abend vor dem Fernseher holen Sie schnell die eingesparten Kalorien, die
Sie durch bewußte Ernährung tagsüber eingespart haben, schnell wieder
rein.
4. Gewöhnen Sie sich an: keine
Mahlzeit, sei sie noch so klein, vor dem Fernseher einzunehmen, sondern an
einem anderen Ort z.B. in der Küche.
5. Verringern Sie Ihren Vorrat an
hochkalorischen Lebensmitteln, z.B. Süßigkeiten, zugunsten von
kalorienarmen Nahrungsmitteln wie z.B. Obst. Wenn keine Süßigkeiten im
Hause sind, so können sie auch keine mal so nebenbei vernaschen. Sollte
dennoch einmal der Heißhunger kommen können Sie immernoch zur nächsten
Tankstelle fahren, besser noch laufen und dort Ihren Gelüsten ein wenig
nachgeben.
6. Um Ihr reduziertes Gewicht zu
halten sollten Sie auf jeden Fall bei der vollwertigen Ernährung bleiben
und nicht wieder zu den alten Ernährungsgewohnheiten zurückkehren. Wenn
Sie eine hohe Gewichtsreduktion anstreben, sollten Sie sich zusätzlich in
ärztliche Hände begeben, der Ihre körperliche Konstitution von Zeit zu
Zeit überprüft. Bei einer Ernährungsumstellung oder einer
Gewichtsreduktion von nur wenigen Pfund, ist dies nicht so von großer
Bedeutung, kann aber auch nicht Schaden.
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Kleine Hilfen, um sich das
Leben leichter zu machen!
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1. Machen Sie nicht den Fehler und
überspringen das Frühstück! Das ist die Basis des Tages und bringt
Ihnen die nötige Energie für den Tag.
2. Lassen Sie sich Zeit beim
Essen, genießen Sie Ihre Mahlzeiten und kauen Sie jeden Bissen
gründlich.
3. Essen Sie nicht während einer
anderen Tätigkeit (Lesen, Schreiben, Fernsehen usw.), sonst essen Sie
wesentlich mehr, als Sie wirklich zur Sättigung benötigen.
4. Essen Sie, wenn der Hunger
kommt, und warten Sie nicht erst, bis Ihr Nachbar ihren Magen knurren
hört. Wenn Sie solange abwarten, werden Sie viel mehr Nahrung zu sich
nehmen als nötig, da der Sättigungsmechanismus leicht übergangen wird.
5. Machen Sie nicht den Fehler und
steigen jeden Morgen auf die Waage! Schließen Sie das Ding ein und lassen
es maximal einmal die Woche ihre Arbeit verrichten! Das reicht vollkommen,
um Ihr Gewicht zu kontrollieren. Alles andere macht Sie nur verrückt,
denn täglich kann das Gewicht nicht nach unten gehen! Kleine
Gewichtsschwankungen sind nur wasserbedingt und haben nichts damit zutun,
daß Sie Fettmasse abgenommen haben.
6. Trinken Sie ausreichend! 1,5
bis 2 Liter pro Tag sollten es schon sein. Aber bitte nicht in Form von
Alkohol, schwarzem Tee oder Kaffee. Mineralwasser, verdünnte Obstsäfte
oder Tee in anderen Geschmacksrichtungen sind die richtigen Durstlöscher.
7. Verbieten Sie sich auf keinen
Fall bestimmte Lebensmittel, da Sie sonst den ganzen Tag nur noch an das
eine Lebensmittel denken würden.
8. Es muß nicht von Anfang an
Sport sein, aber körperliche Betätigung hilft. Treppensteigen verbraucht
mehr Energie , als sich per Fahrstuhl oder Rolltreppe befördern zu
lassen, ebenso Fahrradfahren oder Zu-Fußgehen mehr Energie verbraucht als
Autofahren. Ein kleiner Spaziergang regt außerdem den Kreislauf an und
steigert die Leistungsfähigkeit.
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Literaturverzeichnis:
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DEUTSCHES ERNÄHRUNGSBERATUNGS- und
INFORMATIONSNETZ (DEBInet): www.ernaehrung.de |
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DEUTSCHE GESELLSCHAFT für ERNÄHRUNG:
Vollwertig Essen und Trinken nach den 10 Regeln der DGE. 18 Auflage, DGE
und aid 199 |
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