Detailansicht des ausgewählten Artikels:

Zurück zum Archiv
Überschrift: Flohsamen
Text-Download:
Letzte Änderung: 2002-10-25 | 12:21
Text des Artikels: Pflanze: Plantago afra L. syn. P. psyllium L.Familie: Wegerichgewächse (Plantaginaceae)

HINWEISE:

Nicht anwenden bei Darmverschluss (Ileus), Verengungen der Speiseröhre oder des Magen-Darm-Kanals, bei Schluckbeschwerden und bei akuten Entzündungen der Speiseröhre, des Magens und Darms!

Nicht im Liegen einnehmen!

Treten nach der Einnahme Brustschmerzen, Erbrechen oder Beschwerden beim Schlucken oder Atmen auf, so ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen!

Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder Kräutertees (min 2 l täglich) ist zu achten! Bei ungenügender Flüssigkeitszufuhr kann es sonst zum Darmverschluss kommen. Aus diesem Grund sollte auch gleich nach der Einnahme ein weiteres Glas Wasser getrunken werden.

Bei anhaltender Verstopfung oder Stuhlunregelmäßigkeiten oder unklaren Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist eine Abklärung der Ursachen durch einen Arzt erforderlich!

Insulinpflichtige Diabetiker dürfen Flohsamen nur unter engmaschiger Kontrolle des Blutzuckerspiegels einnehmen, da sich durch die verzögerte Aufnahme von Kohlenhydraten ein veränderter Insulinbedarf ergeben kann.

Wechselwirkungen:

Wie alle schleimstoff- oder quellstoffhaltigen Arznei- oder Nahrungsmittel kann die Aufnahme anderer Arzneistoffe vermindert werden. Arzneimittel sollten min. eine Stunde vor der Einnahme von Flohsamen eingenommen werden.
Flohsamen sollten nicht eingenommen werden, wenn andere Arzneimittel verabreicht werden, die die Darmtätigkeit hemmen (z.B. Mittel gegen Durchfall, wie z.B. Imodium oder zentralwirksame Analgetika (Opioide) im Rahmen einer Schmerztherapie). Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Flohsamen enthalten schwarze Pigmente, die möglicherweise bei längerer Anwendungsdauer in den Nieren abgelagert werden können. Daher sollten Flohsamen entweder unzerkleinert oder als Heißwasserextrakt gegeben werden.
Zurück zum Archiv  |  Nach oben