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| Überschrift: | Heute gibt es Nudeln! Kohlenhydrate in der Kinderernährung |
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| Letzte Änderung: | 2002-03-27 | 11:16 |
| Text des Artikels: | (aid) - Die Grundlage einer gesunden Kinderernährung sind Brot, Getreideprodukte, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Was bisher immer als Beilage galt, sollte mengenmäßig den Hauptanteil einer Mahlzeit ausmachen und auf dem Teller in den Mittelpunkt rücken. Denn die Inhaltsstoffe dieser Lebensmittelgruppe unterstützen das Wachstum, sorgen für starke Nerven, steigern die Konzentrationsfähigkeit und stärken die Abwehrkräfte. Sie enthalten kaum Fett, kein Cholesterin und haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Generell essen Kinder nach den Ergebnissen der DONALD-Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung, Dortmund, zu wenig Brot, Getreideflocken, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Zudem liegt der Anteil der Vollkornprodukte zu niedrig, die mindestens die Hälfte aller verzehrten Getreideprodukte ausmachen sollten. Kinder gewöhnen sich leicht an Vollkornprodukte, wenn man zunächst fein vermahlenes Vollkornmehl und ausgemahlenes Mehl mischt. Vollkornbrot bietet der Handel auch ohne Körner an. Es ist dann genauso gut zu kauen, wie andere Brotsorten. Mehrkornbrote sind keine Vollkornbrote, sondern Mischbrote mit Sonnenblumenkernen, Leinsamen oder anderen körnigen Bestandteilen. Brot sollte immer möglichst dick geschnitten und dünn belegt werden. Frühstückscerealien sind meist hochverarbeitete Erzeugnisse, die in Aussehen und Zusammensetzung nicht mehr viel mit Getreide gemein haben. Sie enthalten oft nur noch wenig ursprüngliche Ballaststoffe und viel zugesetzten Zucker. Daher sind sie eher als Süßigkeit zu werten. Zur Hälfte mit Haferflocken gemischt, mit frischem Obst und Milch oder Milchprodukten ergänzt, müssen Kinder darauf aber nicht verzichten. Bei fertigen Müslimischungen sollten keine Süßungsmittel wie Zucker, Honig oder Schokolade zugesetzt sein. Die Zutatenliste gibt darüber Auskunft. Zucker taucht hier aber oft unter anderen Namen wie z. B. Saccharose oder in anderer Form wie Fruktose, Glucose oder Maltodextrin auf. Kartoffeln, Nudeln und Reis sind der Hauptbestandteil einer warmen Mahlzeit. Besonders empfehlenswert sind hier Salz-, Pell- oder Folienkartoffeln sowie selbst zubereitetes Kartoffelpürree. Fettreiche Zubereitungen wie Pommes frites, mit Ausnahme von Backofen-Pommes frites, Kroketten oder Bratkartoffeln sind weniger empfehlenswert. Auch Reis und Nudeln sollten als Vollkornprodukte angeboten werden. Hier kann anfangs mit weißem Reis oder hellen Nudeln gemischt werden. Für Grünkern, Hirse oder Buchweizen gibt es ebenfalls viele leckere Zubereitungsmöglichkeiten. aid, Heike Rapp |
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