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Überschrift: Närrische Zeit kann auch für Diabetiker folgenlos bleiben
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Letzte Änderung: 2002-02-11 | 08:55
Text des Artikels: In der närrischen Zeit steht Alkohol oft ganz oben auf der Liste der Stimmungsmacher. Während hochprozentige "Ausrutscher" gesunden Menschen meist nichts Schlimmeres als einen Kater bescheren, können sich Diabetiker mit der Devise "einmal ist keinmal" in ein Koma rangieren, berichtet die "Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit" in ihrer Ausgabe vom 1. Februar 2002.

Damit das Fest nicht im Fiasko endet, lohnt es sich, im Vorfeld Weine auszusuchen, die speziell auch Diabetikern gut bekommen. So sollte etwa ein Wein für Diabetiker pro Liter maximal vier Gramm Glukose enthalten. Das weitaus gröþere Problem liegt jedoch im Alkoholgehalt, denn Alkohol stört die Leber dabei, Glukose zu speichern, die sie ins Blut abgeben kann, wenn der Zuckergehalt dort gefährlich sinkt. Leere Glukosespeicher in der Leber erhöhen deutlich die Gefahr für eine Unterzuckerung, die man wegen des Alkoholgenusses an sich schon schlechter wahrnimmt.

Zum Trinken immer essen, lautet deshalb die Devise. Und zwar Kohlenhydrate. Eine Scheibe Brot etwa. Und den Blutzucker öfter kontrollieren als gewöhnlich, auch noch am Tag nach der Sause!
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