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Überschrift: Empfehlenswert: das Glas Wasser zum Kaffee
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Letzte Änderung: 2001-06-13 | 07:50
Text des Artikels: (aid) - Schauen wir es doch den Franzosen oder Italienern ab und trinken zum
Kaffee stets ein Glas Wasser. Eine Angewohnheit, die uns gut tun wuerde.
Dies raet der Auswertungs- und Informationsdienst fuer Ernaehrung,
Landwirtschaft und Forsten (aid) e. V., Bonn. Denn das Coffein im Kaffee und
auch in schwarzem Tee und Colagetraenken schwemmt Wasser aus. Die
harntreibende Wirkung beginnt bald nach dem Genuss des coffeinhaltigen
Getraenks und verschwindet nach wenigen Stunden wieder. Dabei wird pro Tasse
Kaffee etwa doppelt so viel an Fluessigkeit ausgeschieden. Individuell kann
es allerdings zu geringeren wie auch hoeheren Wasserverlusten kommen. Unter
normalen klimatischen Bedingungen benoetigt ein Erwachsener etwa 2,5 Liter
Wasser pro Tag. Etwa 1 Liter nimmt er ueber die Lebensmittel auf, die
restlichen 1 bis 1,5 Liter muss er trinken, bei Hitze, Fieber, Durchfall
usw. entsprechend mehr. Streng genommen sollten coffeinhaltige Getraenke gar
nicht erst zu den 1,5 Litern gezaehlt werden - fuer alkoholhaltige Getraenke
gilt dasselbe - da sie ja zu einem Fluessigkeitsdefizit fuehren, warnt der
aid. Mindestens sollten Kaffeetrinker jedoch zu jeder Tasse Kaffee ein Glas
Wasser trinken, eine Faustregel, die vor allem bei hohem Kaffeekonsum zu
beachten ist. Dies ist auch wichtig, wenn man eine weitere Wirkung des
Kaffees hinzuzieht, die Anregung der Darmtaetigkeit. Die abfuehrende Wirkung
kann ins Gegenteil gekehrt werden, wenn dem Koerper nicht genuegend Wasser
zur Verfuegung gestellt wird. Dann entzieht er dem Stuhl Wasser und es kommt
zur Verstopfung. Welche Getraenke loeschen am besten den Durst?
Mineralwasser, Trinkwasser, ungesuesster Fruechte- oder Kraeutertee und
Fruchtsaftschorlen gehoeren zu den besten Fluessigkeitslieferanten.
"Trinkmuffel" koennen sich schon morgens die 1,5 Liter fuer den Tag bereit
stellen. Dann haben sie abends eine Kontrolle und lernen, sich an die
empfohlene Menge zu gewoehnen, raet der aid.

aid, Mechthild Freier

http://www.aid.de
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